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Glossar

 Entscheidungsträger:Als Entscheidungsträger werden im Projekt Personen bezeichnet, die auf regionaler oder lokaler Ebene Entscheidungsgewalt bezgl. dem Umgang mit den Folgen des Klimawandels besitzen. Entscheidungsträger stammen aus Politik, Verwaltung oder Wirtschaft.
 Entscheidungsunterstützungssystem:Entscheidungsunterstützungssysteme (EUS) sind computergestützte Informationssysteme, die den oder die Entscheidungsträger bei der Lösung von nicht oder nur teilweise strukturierten Problemstellungen unterstützen. Sie dienen ferner der Präsentation der Analayse- und Bewertungsergebnisse auf eine Weise, so dass diese Entscheidungsgrundlage verwendet werden können. Synonym: DSS (=Decision Support System)
 Flächenszenario:Anteil an der Ackerfläche, die für den Anbau von Energiepflanzen zur Verfügung steht.
 Hot-Spots:Räume oder Flächen, für die aufgrund ihrer starken Betroffenheit vom Klimawandel hohe Handlungsprioritäten bestehen. Es wird zwischen positiven, eher mit Chancen verbundenen und negativen, eher mit Risiken verbunden Hot-Spots unterschieden. Überlagern sich auf einer Fläche positive und negative Hot-Spots, so handelt es sich um einen gemischten Hot-Spot.
 Klimafolgenmanagement:Als Klimafolgenmanagement (KFM) wird der gesamte Prozess der Adaption an die Folgen des Klimawandels bezeichnet. Der Begriff kann auf die verschiedensten Untersuchungsgegenstände angewendet werden (Räume,Sektoren,Projekte). Der Prozess umfasst dabei folgende Phasen: Initierung des Prozesses, Expositions- und Sensitivitätsanalyse und die sich hieraus ableitbaren Klimafolgen, die Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der Anpassungskapazität sowie eine Vulnerabilitätsbewertung. Auch das Monitoring und die Evaluation des Prozesses gehören im weiteren Sinne zum Klimafolgenmanagement.
 Klimaszenario:Im Projekt wurden verschiedene Niederschlagsszenarien des Klimawandels definiert. In den Ergebnissen sind diese als trockenes, feuchtes und durchschnittliches Klimaszenario bezeichnet. Das Trockenszenario beruht dabei auf den geringsten und das Feuchtszenario auf den höchsten monatlichen Niederschlagssummen bezogen auf ein gleitendes 30-jähriges Dekadenmittel.
 LRT:FFH-Lebensraumtyp
 Zeitraum:Im Projekt werden drei verschiedene Zeiträume betrachtet. Als Ausgangszeitraum dient die Klimanormalperiode 1960-1990. In Anlehnung an diese vom DWD definierte Periode wurden zwei Vergleichszeiträume gewählt. Der Erste spiegelt eine eher kurz- bis mittelfristige (2021-2050), der Zweite eine eher langfristige Entwicklung (2071-2100) wider.
 integrativ:thematisch querschnittsorientiert